Montag, Oktober 31, 2005 

Egg-xperiment

Ich hab mich noch nicht entschieden ob ich die Idee klasse und bescheuert finde.
Hier die Originalbeschreibung:
Mensch gegen Huhn… Und die brennende Frage: Ist es möglich, dass ein Mensch ein Hühnerei ausbrüten kann? Das versucht das Magazin Galileo derzeit in einem weltweit einzigartigen Experiment herauszufinden. Drei Probanten brüten mittels eines speziell angefertigten Gürtels abwechselnd zehn Eier aus. Das Nest ist ein Bett in der Nähe von München.
Besuchen kann man die menschlichen Leih-Hennen 24 Stunden lang live via Webcam und dem Online Chat über ProSieben.de. 21 Tage sind für dieses Experiment angesetzt, parallel brütet eine echte Henne im Nebenraum Eier aus. Wir dürfen gespannt sein, beim wem zuerst die Küken schlüpfen.


Und auf der Seite von Galileo findet man „interessante Storys und wichtige News“ zum Versuch. Über die Probanten gibt es auch ein Portrait mit psychologischer Beurteilung(Eignung als Ersatzhenne). Für die ganz Interessierten gibt es sogar einen SMS-Ticker.

Ich denke:
Die Idee ist bescheuert, die mediale Ausschlachtung genial…
Nein doch eher:
Die Idee ist genial, die mediale Ausschlachtung ist bescheuert…
Oder doch umgekehrt?
Macht euch doch selbst ein Bild und vergesst nicht euren Kommentar zu schicken…

http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/eggsperiment/

Samstag, Oktober 29, 2005 

Ich hab's getan!!

Nachdem mein Finanzamt mir eine Frist bis zum 04. November gesetzt hat, hab ich heute endlich meine Einkommenssteuererklärung fürs letzte Jahr ausgefüllt.
Die Einkommenssteuererklärung erstellen gehört für mich zu den am meisten gehassten Tätigkeiten.
Steuerberater oder Finanzbeamter wäre die Hölle für mich, wobei ich ja mal nach dem Abi ein viertel Jahr auf dem Finanzamt gejobt habe aber das ist eine ganz andere Geschichte.
Das war so Richtig mit Eid ablegen und Geheimhaltungsdingsbumszeug. Seitdem nehm’ ich jeden Witz der über Beamte gemacht wird für bare Münze.

Wie sieht’s mit euch aus? Gibt es wirklich jemanden der gerne Steuererklärungen ausfüllt?

Sonntag, Oktober 16, 2005 

Und tschüß…

So es ist soweit morgen Früh geht’s los.
10Tage Urlaub, diesmal ganz dekadent im Hotel mit allem was dazugehört.
Einfach mal abhängen und entspannen.
Vielleicht gibt’s dort ja auch ein Internet-Cafe, ansonsten bis in zwei Wochen
:-D

Samstag, Oktober 15, 2005 

Rhinotillexomania

Rhinotillexomania ist der medizinische Deckname für Nasenbohren. Eine Untersuchung bei 200 Jugendlichen kommt zum Resultat, dass die Befragten durchschnittlich vier Mal täglich in der Nase bohren. Fünfzehn Schüler kommen sogar auf eine „Nasenbohrfrequenz“ von über 20 pro Tag. Nur gerade 3,5 Prozent gaben an, es nie zu tun. Obwohl es fast 60% für eine schlechte Gewohnheit halten, was zwangsläufig zu inneren Spannungen führen muss: 16,8% der Schüler glauben, ein ernsthaftes „Nasenbohrproblem“ zu haben, was 4,5 % der Versuchspersonen nicht daran hindert, die Popel nach erfolgreicher Extraktion zu verzehren. (pfuiteufel!!!)

Welche Finger der Rhinotillexomanier bei der Arbeit benutzt, untersuchte die Studie „Rhinotillexomania: psychiatrische Störung oder Gewohnheit?“ 65,1 % brauchen den Zeigefinger, 20,2 % den kleinen Finger, 16,4 % den Daumen.

So damit hätten wir das auch geklärt... ;-)

Mittwoch, Oktober 12, 2005 

Seltsame Experimente!!

Ich lese zur Zeit ‚Das Buch der verrückten Experimente’. Es wird beschrieben, was sich Wissenschaftler und Ärzte für Versuche ausgedacht haben. Hier einige Beispiele:
Um 1600 hat ein Arzt 30 Jahre auf einer Waage gelebt (sein ganzes Mobiliar hing an derWaage) um die kleinste Veränderung des Gewichtes zu erforschen.
1802 testete ein Arzt bei wie viel Volt amputierte Gliedmaße und Köpfe zuckten.
…Ärzte, die Erbrochenes von Patienten zu sich nehmen um Infektionen zu erkunden oder sich Elixiere aus gemahlenen Tierhoden spritzen…
Bis hin zu Versuchen aus der heutigen Zeit.
1997 ein Versuch bei dem geklärt werden sollte wie viel Scharmhaare beim Sex von einen zum anderen Partner sich verirren und wer mehr Haare lässt!
Psychologische Tests, Sinnesentzug, Verhalten bei Stress, die effektivste Anmache, Spinnen die wirre Netzt bauen, wenn sie unter Drogen stehen und und und ...
Das Buch ist schaurig faszinierend!

Dienstag, Oktober 11, 2005 

Heute nervt's...

Heute ist so ein absolut überflüssiger Tag in der Firma. Die zwei Tage Seminar letzt Woche rächen sich furchtbar. Arbeit ohne Ende, MA im Urlaub, überflüssige Besprechungen, ... Auskünfte über Gefahrstoffe, Umsetzung von neuen Gesetzten, APQP für ein Neuprojekt , SAP-Freigaben, Statistiken für alle Produktlinien, Kennzahlen diskutieren, Abstimmung mit dem Controlling ..... und es ist noch nicht mal Mittag.
Ich fang morgens zur Zeit um kurz nach 6.00 Uhr an und geh abends kurz vor 18.00 Uhr aus dem Büro.
Langsam geh ich auf dem Zahnfleisch...

So jetzt bitte eine Runde Bedauern...
Ok mein Kollege sagt immer,: „ du hast das so gewollt und dafür verdienst du ein schweine Geld...“

... na gut er hat recht... also weiter geht’s :-I

Außerdem!!! Noch 3 Tage dann ist URLAUB!!! Und noch 7 Tage dann gibt’s Sonne, Strand, Meer, ein gutes Buch und Erholung satt...

Montag, Oktober 10, 2005 

Was es hier für geile Typen gibt!

Letzte Woche war ich auf einem konzerninternen Seminar. Ich dachte am Anfang ich wäre in einer Doppelgänger-Schow.
Da war doch tatsächlich einer der aussah wie Bastian Pastewka als Mr. „Wolle Rose kaufen?“

Und Angelas jüngere Schwester war auch dabei.
@ Kate: Die Kollegin arbeitet bei euch. Du weißt bestimmt wen ich meine!

Ansonsten waren die meisten Teilnehmer superlangweilig.

Habt ihr auch KollegenInnen, die berühmten Zeitgenossen ähnlich sehen?

Samstag, Oktober 08, 2005 

Sonderling

Ich bin zuweilen wie ein wilder Mann,
Der Götter höhnt und laute Nächte lang
Mit rohen Kameraden zechen kann
Und dem schon mancher scharfe Witz gelang.

Ich bin zuweilen wie ein schwaches Kind,
Das ohne Schuld krank wurde und verdarb,
Und dessen Lächeln ungeboren starb.
Und dessen Träume voll von Engel sind.
(Hermann Hesse)

Freitag, Oktober 07, 2005 

Die Lösung der Denksportaufgabe

Schande über mich! Ich habe ganz vergessen die Lösung der Denksportaufgaben zu veröffentlichen.

Mel du hattest natürlich Recht. Es ist Der Mann „C“.
Willst du es erklären?

Die zweite Frage war hinterlistig. Die Antwort lautet:
Warten bis das Kinderkarussell anhält und Absteigen!

Jetzt bin ich etwas im Gewissenskonflikt. Es wurde nur eine Frage beantwortet, Kate hat sich nicht geäußert.
Habt ihr euch jetzt einen Gewinn verdient?
Wie schätzt ihr eure Leistung selbst ein?
(Gute Übung für das Gespräch mit dem Chef wegen der Gehaltserhöhung ;-})

Mittwoch, Oktober 05, 2005 

Die Grundfrage ist: WARUM??

Das kam heute per Mail und ich kam echt ins Grübeln...

In diesen hektischen Zeiten ist es schwierig, sich die Zeit zu nehmen umsich grundlegenden Fragen zu stellen.

WARUM wird einem eine Pizza schneller geliefert als ein Krankenwagen kommt?
WARUM gibt es einen Behindertenparkplatz vor einer Schlittschuhhalle?
WARUM ordern Menschen einen Double Cheeseburger, eine große Portion Pommes undeine Cola light?

Außerdem haben Sie sich wohl noch nie gefragt:
WARUM können Frauen keine Wimperntusche auftragen mit geschlossenem Mund?
WARUM ist das Wort "Abkürzung" so lang?
WARUM muss man um WINDOWS zu schließen das Startprogramm benutzen?
WARUM gibt es kein Katzenfutter mit Mäusegeschmack?
WARUM Hundefutter "mit verbessertem Geschmack": wer hat das getestet?

Und weiter:
WARUM drückt man fester auf die Tasten der Fernbedienung, wenn dieBatterien fast leer sind?
WARUM waschen wir unsere Handtücher; wird denn nicht angenommen, dass wir sauber sind, wenn wir uns damit abtrocknen?
WARUM tragen Kamikaze-Piloten einen Helm?
Als der Mensch entdeckte, dass Kühe Milch geben wonach suchte er da eigentlich?
Wenn im Wörterbuch ein Wort falsch steht woher weiß man das?
WARUM hat jener Blödmann Noah die beiden Mücken nicht erschlagen?
WARUM haben Einrichtungen, die 24 Stunden geöffnet haben, überhaupt Schlösser?

Dienstag, Oktober 04, 2005 

Mein Geheimnis!

Wenn ihr schweigen könnt verrat ich euch jetzt ein Geheimnis!
In Wirklichkeit bin ich nämlich ein Yps-Geheimagent. In unserer Firma gibt es einige Agenten.
Wir treffen uns zu konspirativen Mittagessen in der Kantine oder zum Observieren in leer stehenden Büros. Unsere Agentenausweise müssen wir immer bei uns tragen. Wer bei einer Ausweiskontrolle seinen Ausweis nicht bei sich hat muss den Kaffee in der Mittagspause bezahlen!!!
Einige Kollegen reagieren mit Verständnislosigkeit und Kopfschütteln. Aber was wäre eine Welt ohne selbstlose, unerschrockene Helden?
Ja wir sorgen dafür, dass auch sie ruhig schlafen können, nicht nur im Büro! :-)

Mein streng geheimer Agentenausweis:



Sind wir nicht alle ein bisschen.....................................................................
....................................................................bluna oder wer hat's erfunden?

 

Die ältesten Trostmittel

Friedrich Nietzsche aus Morgenröte
(Gedanken über die moralischen Vorurteile)

Die ältesten Trostmittel. — Erste Stufe: der Mensch sieht in jedem Übelbefinden und Missgeschick Etwas, wofür er irgend jemand Anderes leiden lassen muss, — dabei wird er sich seiner noch vorhandenen Macht bewusst, und dies tröstet ihn. Zweite Stufe: der Mensch sieht in jedem Übelbefinden und Missgeschick eine Strafe, das heißt die Sühnung der Schuld und das Mittel, sich vom bösartigen Zauber eines wirklichen oder vermeintlichen Unrechtes loszumachen. Wenn er dieses Vorteils ansichtig wird, welchen das Unglück mit sich bringt, so glaubt er einen Anderen nicht mehr dafür leiden lassen zu müssen, — er sagt sich von dieser Art Befriedigung los, weil er nun eine andere hat.

Montag, Oktober 03, 2005 

Ein Kalenderspruch

Jeder von uns kann sich an jedem Tag neu entscheiden, Teil der Lösung zu werden oder Teil des Problems.
(Mahindra de Souza)

Dieser Satz hat mich berührt...

Samstag, Oktober 01, 2005 

Sie ist wieder da!!!

Gestern Abend hab ich Claudia wieder gesehen. Sie war einfach wieder da, lächelte und lief, ach was sag ich, schwebte vorbei. Alle Männer treten sich nach ihr um und vergaßen für einen Augenblick Alles.

Ein kurzer Blick in ihre strahlenden Augen und die Zeit blieb stehen. Es war als ob sie nie weg gewesen wäre. Ein leichter Wind spielte mit ihren langen braunen Haaren.
Claudia hatte wieder dieses Funkeln in den Augen, dieses gewisse Etwas, dass eine Frau hat, die weiß was sie will.
Dann blieb sie stehen und holte sich zielsicher diese rote, pralle Piemont-Kirsche, öffnet leicht ihre Lippen und ließ die süße Frucht in ihrem Mund verschwinden.

Ich war wie versteinert, mir wurde heiß und kalt und ich hatte nur noch den einen Gedanken ‚du Mon Chérie’.

Claudia Bertani die einzige wahre Kirschenexpertin.
Ich glaube ich werde sie heiraten und mit ihr in Dorndiel einen Fachhandel für byzantinische Königsnüsse, Piemont-Kirschen, Carmagnola-Minze und sibirische Steppenwurzel eröffnen.