Zur Zeit schlag ich mich ein wenig mit Statistik rum.
In einer Formelsammlung fand ich folgendes Gedicht:
Ein Mensch der von Statistik hört,
denkt dabei nur an Mittelwert.
Streuung gibt es nicht, er ist dagegen,
ein Beispiel soll es gleich belegen.
Ein Jäger auf der Entenjagd
hat einen ersten Schuss gewagt.
Der Schuss zu hastig aus dem Rohr,
lag eine gute Handbreit vor.
Der zweite Schuss mit lautem Krach
lag eine gute Handbreit nach.
Der Jäger spricht ganz unbeschwert
voll Glauben an den Mittelwert:
Statistisch ist die Ente tot.
Doch wär er klug und nähme Schrot
- dies sei gesagt ihn zu bekehren -
er würde seine Chancen mehren:
Der Schuss geht ab, die Ente stürzt,
weil Streuung ihr das Leben kürzt
( Prof. P.H. List, Marburg)
… na da versteht man doch gleich um was es geht: „Statistik kann gefährlich sein!“